Man was bin ich genervt von langen URLs. Und jetzt wo mein lokaler DNS endlich läuft, bin ich noch viel gernervter davon, wenn ich hinter einem schicken, kurzen Namen noch nen Ordner und nen Port angeben muss. Also was tun? Webserver auf den Pi werfen und ne Weiterleitung einrichten? Das ist für noobs. Unter Linux muss das anders gehen!

… und in der Tat!

Voraussetzungen

  • Es mag sich von alleine verstehen, aber auf dem FHEM-Host darf natürlich nix auf Port 80 lauschen. Sonst überschreibt man das mit den folgenden Einstellungen.
  • IPTables muss installiert sein (beim Pi ist das Haus aus der Fall)

1ter Schritt (Zugegeben: Der ist optional 🙂 ) – lokale Domäne

Ich gehe an dieser Stelle einfach mal davon aus, das bereits ein lokaler DNS irgendwie im LAN läuft, sonst möge man sich damit bitte selbst beschäftigen (OK – wenn man schon hier liest: Das geht natürlich auch direkt auf dem FHEM-Pi bspw. per avahi-daemon, oder wie bei mir über den DNS Dienst der Synology).

2ter Schritt – Anfragen umbiegen

Die Lokale Firewall braucht nun Futter:

iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp --dport 80 -j REDIRECT --to 8083
iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp --dport 443 -j REDIRECT --to 8083

Damit werden alle Anfragen, welche auf Port 80 oder 443 auf den default Port von FHEM WEB weitergeleitet. Das geht natürlich auch Analog für krude Sonderkonfigurationen 🙂

Diese Einstellungen werden dummerweise nach dem Neustart wieder gelöscht. Um dies zu verhindern, müssen die Regeln beim Systemstart neu geladen werden

3ter Schritt – Remember, Remeber!

Um die IPTables persistieren zu lassen, gibt es was nützliches mit dem kreativen Namen “iptables-persistent”.

sudo apt-get install iptables-persistent

Im Zuge der Installation übernimmt der Assistent direkt die zuvor eingetragenen Regeln und legt sie entsprechend an.

Fertig. 🙂

Categories: fhem, Pie, TecStuff

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